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Ordnungs-Zahlen:
1. il 2. I 3. Sam 4. Sa 5. Oh 6. Yuk 7. Chil 8. Pal 9. Gu 10. Sib |
Theorie - Technik- Bezeichungen
Weissgurt bis Gelbgurt: Aussprache: Hugul-Sogi Kurz-Stellung ch = „Tsch“ (z.B. „Tschongul“) Chongul-Sogi Lang-Stellung j = „dsch“ (z.B. „Tschon-Dschi“) Ap Chagi Front-Kick Yop Chagi Seit-Kick Dolyo Chagi Halbkreis-Kick Hadan Bereich unter Gürtellinie Chungdan Bereich Oberkörper Sangdan Bereich Hals und Kopf Ilbo Taeryon Einstoss-Sparring (mit Partner, je ein Angriff) Sambo Taeryon Dreistoss-Sparring (mit oder ohne Partner) Kibon-Donchag Einzelübung (4 Techniken je im Kreis) Chon-Ji-Hyong 1. Hyong, "Himmel und Erde"; 19 Bewegungen, 2 Stellungen
Gelbgurt bis Grüngurt: Kima-Sogi Parallel-Stellung (Reiter-Stellung) Dyt Chagi Rückwärts-Kick Naeryo-Chagi Hammer-Kick zum Kopf Chirugi Fauststoss (Sonderfall Aussprache: „Kirugi)“ Rikkwon Taerigi Schlag mit Faustrücken Hadan Makki Abwehr tief (in Chongul-Sogi) Chongul Hadan Pakkat Palmok Makki = Abwehr tief aus Lang-Stellung mit der Außenseite des Unterarms Chungdan Makki Abwehr in mittlerer Höhe (in Hugul-Sogi) Hugul Chungdan An Palmok Yop Makki = Abwehr in mittlerer Höhe aus Kurz-Stellung mit dem Unterarm Sangdan Makki Abwehr hoch (in Chongul-Sogi) Chongul Sangdan Chukyo Makki = Abwehr hoch mit dem Unterarm Sudo Taebi Makki Abwehr mit beiden offenen Händen (in Hugul-Sogi) Tan-Gun-Hyong 2. Hyong, "Heiliger, der Korea im Jahr 2.333 v.Chr. gründete"; 21 Bewegungen, 2 Stellungen To-San-Hyong 3. Hyong, „Patriot und Gelehrter Ahn Chang-Ho“; 24 Bewegungen, 3 Stellungen
Ab Grüngurt: Moa-Sogi geschlossene Stellung Tymyo gesprungen Sudo Taerigi Handkantenschlag Ssang Palmok Makki Abwehr mit zwei Armen gleichzeitig Hugul Ssang Palmok Makki = Abwehr hoch und Abwehr mittel gleichzeitig aus Kurz-Stellung
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Philosophie
Durch die ständige Wiederholung der Techniken (auch ein Schwarzgurt übt ständig die Grundtechniken) und die gleichförmigen, eingeübten Bewegungen der Hyongs wird automatisch auch der Geist und die Seele des Taekwon-Do-Übenden (koreanisch: Taekwondoin) geschult. Andauernde Konzentration und völliges Vertiefen in die gerade ausgeführten Bewegungen führen zu immer stärkerer Kontrolle des Geistes über den Körper. Zusätzlich dienen die harmonischen Bewegungsabläufe und die körpergerechte Betätigung der Gesundheit des ganzen Körpers. Der Taekwondoin strebt nach dem Erreichen der folgenden 5 Prinzipien des Taekwondo: Anstand Bescheidenheit Ausdauer Selbstkontrolle Unbeugsamer Geist
Anstand sollen wir zeigen im Verhalten gegenüber dem Mitmenschen und der Umwelt. Wir verhalten uns höflich gegenüber dem Meister, allen Schülern, aber auch gegenüber allen anderen Menschen, die wir treffen. Jeder Mensch hat Respekt verdient, auch und gerade wenn wir ihn nicht mögen sollten. Anstand macht Dich beliebt und respektiert in Schule, Beruf und Freizeit. Bescheidenheit schmückt gerade die Menschen am besten, die bereits viel erreicht haben. Angeber sind überall unbeliebt. Große Sprüche klopfen kann jeder, große Taten vollbringen nur wenige. Tue Gutes, leiste Großes und rede nicht viel darüber! „Bescheidenheit verlangt nicht wenig, sondern sehr viel Selbstbewußtsein“ Ernst Ferstl, 19.Jh. Ausdauer brauchen wir immer und überall. Gemeint ist hier nicht nur die körperliche Kondition, sondern auch die Beharrlichkeit, mit der wir ein Ziel zu erreichen trachten. Habe ich mir ein Ziel gesetzt, so werde ich alles daran setzen, dieses zu erreichen. Ich werde mich durch nichts, auch nicht durch Rückschläge, von meinem Weg (Do) abbringen lassen. „Nicht das Beginnen wird belohnt, sondern einzig und allein das Durchhalten!“ Katharina von Siena, 14.Jh. Selbstkontrolle oder Selbstbeherrschung ist unbedingt notwendig, um die teilweise für den Partner gefährlichen Techniken richtig einschätzen zu können und nicht ungewollt Schaden anzurichten. Im geistigen Sinne bedeutet Selbstkontrolle die Fähigkeit, sich selbst und seine Fähigkeiten richtig einzusetzen, nie unbeherrscht oder gar cholerisch aufbrausend zu reagieren. Wichtigstes Ziel dabei ist, Geist und Körper zu einer Einheit zu formen, wobei der Geist den Körper beherrscht und lenkt. „Wer andere besiegt, hat Kraft. Wer aber sich selbst besiegt, der ist wirklich stark.“ Laotse, 16. Jh. Unbeugsamer Geist bedeutet, daß wir unseren Weg unbeirrt gehen, ein gestecktes Ziel auch unbedingt erreichen wollen und uns auch durch kleine und große Rückschläge nicht entmutigen lassen. Der Kämpfer gibt nie auf, der Schüler lässt sich auch durch die schwierigste Schulaufgabe nicht beirren, der Arbeiter erträgt auch Anfeindungen oder einen ungerechten Vorgesetzten, ohne den Mut zu verlieren. Denn nur wer sich nicht „verbiegen“ oder zum Aufgeben zwingen lässt, kann seine Aufgaben wirklich erfüllen. Wenn wir immer bereit sind, an unserem Ziel festzuhalten, können auch alle auftretenden Schwierigkeiten von uns gemeistert werden. Paul Getty, amerikanischer Milliardär, hat einmal gesagt: „Stolpern kann jeder einmal, es ist nur wichtig, daß man wieder aufsteht.“ „Die Basis des Charakters ist die Willenskraft.“ Oscar Wilde, 17.Jh. Noch ein Zitat: „Gewinner geben nie auf; Aufgeber gewinnen nie!“
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Theorie - FachbegriffeChaeryot: Achtung Kyong Gae: Verbeugen Chunbi: Stellung einnehmen Sijiak: Los! Anfangen! Gumaan: zurück zu Chunbi Sogi Paero: bequem stehen Kaeryo: Stop! Kyorugi: Kampf hong: rot chong: blau choana: Verwarnung kamchoana: Minuspunkt Kyok Pa: Bruchtest Hosinsul: Selbstverteidigung |
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Zahlen:
1 hana 2 dul 3 set 4 net 5 dasot 6 yosot 7 ilgop 8 yodol 9 ahob 10 yol |
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Hyong
Die folgenden Videos zeigen einige der Formen des traditionellen Taekwon-Do. Die festgelegten Bewegungsabläufe stellen einen Kampf gegen einen oder mehrere Gegner dar und dienen der Perfektionierung der Technik und des Zusammenspiels von Geist und Körper. Es gibt 24 Hyong für die 24 Stunden des Tages.
Die gezeigten Bewegungsabläufe werden in diesen Videos zu Lehrzwecken langsamer als üblich ausgeführt.
(Weitere Formen-Videos werden demnächst hier veröffentlicht) |
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1. Chon-Ji Hyong |
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2. Tan-Gun Hyong |
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3. To-San Hyong |
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4. Won-Hyo Hyong |
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5. Yul-Kok Hyong |
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6. Chun-Gun Hyong |
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7. Toi-Gye Hyong |
